Angestellte in der PKV – Tarife und Bedingungen 2022

Private Krankenversicherung für Angestellte – Angestellte über der JAEG können in die PKV wechseln

Ausland Krankenversicherung
Ausland Krankenversicherung | GKV & PKV

In Deutschland besteht Versicherungspflicht. Das bedeutet, wer hier lebt, muss eine Krankenversicherung und  auch eine Pflegeversicherung nachweisen. Die Wahl des Versicherungsschutzes ist für viele Menschen vor allem die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern der gesetzlichen Krankenkassen (GKV).

Denn während Beamte, Beamtenanwärter und Selbständige zwischen freiwilliger gesetzlicher Krankenkasse und der private Krankenversicherung wählen können, sind die meisten Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert, es sei denn, sie können ein überdurchschnittliches Einkommen nachweisen.
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Arbeitnehmer bzw. Angestellte sind nur dann versicherungsfrei – das heißt, sie können zwischen GKV und privater Krankenversicherung frei wählen – sobald ihr Einkommen die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) oder Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Welche Einkünfte zu dieser Grenze zählen und welche nicht, erfahren Sie auf unserer Seite zu den Voraussetzungen für die private Krankenversicherung.

Ab wann können sich Angestellte in der PKV (Private Krankenversicherung) versichern?

Wird die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) durch Lohnerhöhungen überschritten und steht es fest, dass das Gehalt auch für das Folgejahr die JAEG-Grenze übersteigen wird, besteht ab Beginn des Folgejahres die Wahlfreiheit.

Wenn Sie eine neue Stelle mit einem Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze antreten, sind Sie von der Versicherungspflicht befreit. Hier gilt auch die Bedingung, dass die JAEG auch für nächstes Jahr voraussichtlich überschritten werden muss.

Wie sind die Kosten der PKV für Angestellte im Vergleich zur GKV?

Eine private Krankenversicherung ist für Arbeitnehmer dann sinnvoll, wenn sie ihnen umfassendere Leistungen oder niedrigere Beiträge bietet als die gesetzliche Krankenversicherung. Dies gilt insbesondere für Arbeiter, die folgende Merkmale aufweisen:

  • junge Menschen (unter 30 Jahre am günstigsten)
  • haben keine oder kleine Familie
  • haben ungefährliche Berufe
  • haben ein hohes Einkommen oder mehr haben Vermögen
  • keine chronischen Erkrankungen oder sonstigen schwerwiegenden Krankheiten

Wenn junge Angestellte viel verdienen – nur so können sie sich ja überhaupt in der PKV versichern – zahlen sie einen niedrigeren PKV Beitrag. Insbesondere also für jüngere Angestellte bis ungefähr 30-40 ist die private Krankenversicherung (insbesondere in der Grundversicherung) meistens deutlich niedriger als die gesetzliche Krankenversicherung. Denn auch hier zahlt der Arbeitgeber etwa die Hälfte des Beitrags für die Krankenversicherung. Der Arbeitgeber Anteil gilt also sowohl für die gesetzliche Krankenkasse als auch für die private Krankenversicherung.

 

 

 

 

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