Öffentliche Oldenburg Krankenversicherung 2026: First Class Krankenhaus, top fit ambulant und PKV-Vollversicherung

Inhaltsverzeichnis

Wer im Oldenburger Land lebt und eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung sucht, begegnet unweigerlich einem Namen, dem die Einwohner der Region seit Generationen vertrauen: den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, kurz Öffentliche Oldenburg. Hinter diesem Namen steckt eine öffentlich-rechtliche Versicherungsgruppe aus zwei rechtlich selbständigen Unternehmen – der Oldenburgischen Landesbrandkasse und der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg – die gemeinsam unter dem Dach der Öffentlichen Oldenburg auftreten und vom Niedersächsischen Sparkassenverband, der Landschaftlichen Brandkasse Hannover sowie dem Land Niedersachsen als Träger getragen werden.

Private Krankenversicherungsprodukte bietet die Öffentliche Oldenburg in Kooperation mit der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG aus Vechta an – einem etablierten PKV-Spezialisten, der ebenfalls im niedersächsischen Raum verwurzelt ist. Diese Partnerschaft ist keine zufällige Vertriebsabsprache, sondern eine tief verwurzelte regionale Verbindung zwischen zwei Versicherungsinstitutionen, die beide ihre Wurzeln im Oldenburger Land haben und gemeinsam nahezu jeden Winkel der Region abdecken.

Was die Öffentliche Oldenburg im Krankenversicherungsmarkt auszeichnet, ist weniger die Produktbreite als die Kundennähe: Mit rund 80 Geschäftsstellen, 3 Schadenschnelldiensten und über 700 Innen- und Außendienstmitarbeitern ist die Öffentliche Oldenburg im ehemaligen Land Oldenburg – in den Städten Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Ammerland, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, Vechta und Cloppenburg – schlichtweg allgegenwärtig. Wer seine Versicherungsberatung nicht anonym und digital, sondern persönlich und in der Nähe schätzt, findet hier einen verlässlichen Partner.

Öffentliche Oldenburg – Steckbrief Gesundheitsversicherung 2026

VersicherungsgruppeÖffentliche Versicherungen Oldenburg (Öffentliche Oldenburg)
Bestehend ausOldenburgische Landesbrandkasse (gegr. 1764) + Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg (gegr. 1923)
SitzStaugraben 11, 26122 Oldenburg
TrägerNiedersächsischer Sparkassen- und Giroverband, Landschaftliche Brandkasse Hannover, Land Niedersachsen
RechtsformÖffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen (Anstalten des öffentlichen Rechts)
GeschäftsgebietEhemaliges Land Oldenburg: Städte Oldenburg, Delmenhorst, Wilhelmshaven; Landkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, Vechta, Cloppenburg
Krankenversicherungs-PartnerAlte Oldenburger Krankenversicherung AG, Vechta (gegr. 1927)
Kranken-ProduktangebotAmbulant (top fit), Krankenhauszusatz (First Class), Krankentagegeld, Pflegezusatz (PflegeSchutz), Zahnzusatz, PKV-Vollversicherung
Service-Netzca. 80 Geschäftsstellen + 3 Schadenschnelldienste im Oldenburger Land
Telefon0441 2228-0
Websitewww.oeffentlicheoldenburg.de

Was die Öffentliche Oldenburg im Krankenversicherungsmarkt einzigartig macht

Wichtiger Hinweis zum GeschäftsgebietDie Öffentliche Oldenburg betreibt ihr Kerngeschäft ausschließlich im ehemaligen Land Oldenburg. Wer außerhalb dieser Region wohnt, kann die Krankenversicherungsprodukte nicht über die lokalen Geschäftsstellen abschließen – die PKV-Vollversicherung der Alte Oldenburger steht hingegen bundesweit über Makler und Vermittler zur Verfügung.

Die Öffentliche Oldenburg ist kein klassischer Versicherungskonzern, der seine Produkte bundesweit über digitale Kanäle oder anonyme Vertriebsstrukturen absetzt. Sie ist ein öffentlich-rechtlicher Regionalversicherer – und das bedeutet: keine Aktionäre, keine Konzernrenditeerwartungen, kein bundesweiter Wachstumsdruck. Der gesetzlich verankerte Auftrag der Öffentlichen Oldenburg ist die Versorgung der Bevölkerung im Oldenburger Land mit verlässlichem Versicherungsschutz – ein Auftrag, den das Unternehmen seit 1764 wahrnimmt.

Im Krankenversicherungsbereich bedeutet das konkret: Die Öffentliche Oldenburg bringt ihre regionale Beratungsinfrastruktur ein – die dichten Geschäftsstellen, die ortskundigen Mitarbeiter, die Sparkassenpartnerschaft –, während die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG als Versicherungsträger die PKV-Fachkompetenz, das versicherungsmathematische Know-how und die Produktentwicklung beisteuert. Der Kunde im Oldenburger Land bekommt also das Beste aus zwei Welten: regionale Nähe und PKV-Spezialwissen.

Das ist nicht selbstverständlich in einem Markt, in dem private Krankenversicherung oft gleichbedeutend ist mit unpersönlicher Antragsstrecke im Internet, Call-Center-Beratung und schriftlicher Kommunikation über Monate. Bei der Öffentlichen Oldenburg kann der Versicherungsnehmer in eine der 80 Geschäftsstellen gehen, seinen persönlichen Berater treffen und alle Fragen rund um seine Krankenversicherung direkt klären.

PKV-Vollversicherung über die Öffentliche Oldenburg

Wer die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, selbstständig tätig oder als Beamter beihilfeberechtigt ist, kann über die Öffentliche Oldenburg eine private Krankenvollversicherung der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG abschließen. Das Vollversicherungsportfolio ist nach einem modularen Baukastenprinzip aufgebaut, das ambulante, stationäre und zahnärztliche Bausteine flexibel kombinierbar macht.

Ein wesentliches Leistungsmerkmal, das die Vollversicherungstarife der Alte Oldenburger auszeichnet, ist die fehlende GOÄ-Begrenzung im ambulanten und stationären Bereich: Ärztliche Leistungen werden auch über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte hinaus erstattet. Das gibt Versicherungsnehmern maximale Freiheit bei der Arztwahl, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob ein besonders renommierter Spezialist die GOÄ-Deckelung sprengt. Auch bei psychotherapeutischen Behandlungen gibt es keine Begrenzung auf eine bestimmte Sitzungsanzahl – ein Vorteil, der in Zeiten wachsender psychischer Belastungen zunehmend relevant wird.

Für Beamte und Beihilfeberechtigte bietet die Öffentliche Oldenburg maßgeschneiderte Beihilfetarife, die den staatlichen Beihilfeanteil lückenlos ergänzen. Das Angebot umfasst alle gängigen Beihilfequoten (Bund und alle Länder), und auf Wunsch werden auch ein Kurtagegeld, ein Krankenhaustagegeld und eine Auslandsreisekrankenversicherung als Ergänzungsbausteine eingeschlossen. Beamtenanwärter und Referendare profitieren von besonders günstigen Einstiegsbeiträgen, weil der Versicherungsschutz früh beginnt und lange aufgebaut werden kann.

Für Schüler und Studenten gelten die gleichen Leistungsinhalte wie für Angestellte und Selbstständige – allerdings zu deutlich günstigeren Beiträgen, die die besondere finanzielle Situation von Auszubildenden und Studentenn berücksichtigen.

ProduktTarif / NameZielgruppeKernleistungen
PKV-VollversicherungBaukastentarife der Alte OldenburgerAngestellte, Selbstständige, Beamte, Schüler, StudentenGOÄ-Leistungen ohne Höchstsatzbegrenzung; Psychotherapie ohne Sitzungslimit; freie Arzt- und KH-Wahl
KrankenhauszusatzFirst ClassGKV-VersicherteEin-/Zweibettzimmer; Chefarzt/Spezialist bis GOÄ-Höchstsatz; Rooming-in für Kinder bis 14 J.; bis 40 € KH-Tagegeld bei Verzicht auf Wahlleistungen
Ambulante Zusatztop fitGKV-Versicherte (nur mit Zahnzusatz kombinierbar)Heilpraktiker, Physiotherapie über GKV-Maß, Sehhilfen, IGeL-Leistungen
ZahnzusatzZwei TarifstufenGKV-VersicherteZahnersatz, Füllungen, PZR, KFO für Kinder; Erstattungshöhe je nach gewählter Stufe
PflegezusatzPflegeSchutz (Stufen 1–4)Alle VersicherungsnehmerTagegeld je Pflegegrad individuell wählbar; max. 100 €/Tag; Dynamik alle 3 Jahre; mind. 600 €/Monat bei PG 5
KrankentagegeldIndividuell vereinbarArbeitnehmer, Selbstständige, FreiberuflerZeitlich unbegrenzte steuerfreie Zahlung; freie Wahl des Beginntags; gleicht Einkommensausfall aus

Krankenhauszusatzversicherung First Class – Privatpatientenstatus für GKV-Versicherte

Für die große Mehrheit der GKV-Versicherten im Oldenburger Land ist die Krankenhauszusatzversicherung First Class das meistgewählte Produkt im Gesundheitsbereich der Öffentlichen Oldenburg. Dieser Tarif verwandelt den Kassenpatientenstatus bei einem Krankenhausaufenthalt in echten Privatpatienten-Komfort: freie Wahl des Krankenhauses, privatärztliche Behandlung durch Spezialisten bis zum GOÄ-Höchstsatz und Unterbringung im Einbettzimmer oder Zweibettzimmer nach Wahl.

Ein besonderer Pluspunkt: Wenn ein Kind jünger als 14 Jahre stationär behandelt werden muss, übernimmt der First-Class-Tarif die Kosten der Begleitung durch ein Elternteil. Das nimmt Eltern in einer ohnehin schwierigen Situation eine erhebliche Sorge ab – und zeigt, dass die Öffentliche Oldenburg ihr Produktangebot an den realen Bedürfnissen von Familien ausrichtet.

Wer einmal stationär behandelt wird und auf Wahlleistungen verzichtet – also kein Einbettzimmer und keinen Privatarzt in Anspruch nimmt – erhält als Ersatzleistung ein Krankenhaustagegeld von bis zu 40 Euro täglich. Das ist ein praktischer Ausgleich für laufende Nebenkosten wie WLAN, Telefongespräche, Bücher oder Fahrtkosten der Familie – Ausgaben, die im Krankenhausalltag schnell entstehen und die GKV selbstverständlich nicht erstattet.

Der First-Class-Tarif kann mit weiteren Zusatzbausteinen kombiniert werden: Die Öffentliche Oldenburg empfiehlt regelmäßig, die stationäre Absicherung durch einen Zahnzusatztarif und den ambulanten Schutz „top fit“ zu ergänzen – so entsteht ein vollständiger Zusatzversicherungsschutz aus einer Hand, über einen Anbieter und mit einem einzigen Ansprechpartner in der Geschäftsstelle vor Ort.

Ambulante Zusatzversicherung top fit – Schutz für den Alltag

Die ambulante Zusatzversicherung der Öffentlichen Oldenburg trägt den eingängigen Namen „top fit“ und richtet sich an GKV-Versicherte, die im Alltag regelmäßig auf Leistungen stoßen, die ihre Krankenkasse nicht oder nur teilweise übernimmt. Dazu gehören Zuzahlungen zu Medikamenten, Heilpraktikerbehandlungen, Physiotherapie über das GKV-Maß hinaus, Kosten für Sehhilfen und individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die von Ärzten in der Praxis angeboten werden.

Ein typisches Alltags-Beispiel, das die Öffentliche Oldenburg selbst kommuniziert: Wer wie viele Büroarbeiter unter Rücken- oder Nackenverspannungen leidet und regelmäßig osteopathische oder heilpraktische Behandlungen in Anspruch nimmt, finanziert diese ohne Zusatzschutz vollständig selbst. Mit dem top-fit-Tarif werden solche Behandlungen erstattet – ein echter Mehrwert für den Gesundheitsalltag.

Wichtig zu wissen: Der Tarif top fit kann bei der Öffentlichen Oldenburg ausschließlich in Verbindung mit einem Zahnzusatztarif abgeschlossen werden. Diese Kombinationspflicht ist kein Nachteil – im Gegenteil: Sie stellt sicher, dass GKV-Versicherte in den beiden kostenintensivsten Bereichen der Ergänzungsversicherung – Zahn und Ambulant – gleichzeitig abgesichert sind, was in der Praxis ohnehin die sinnvollste Absicherungsstrategie ist.

Zahnzusatzversicherung – zwei Tarifstufen für unterschiedliche Ansprüche

Beim Zahnschutz bietet die Öffentliche Oldenburg über ihren Kooperationspartner zwei Zahnzusatztarife an, die sich in Erstattungshöhe und Leistungsumfang unterscheiden. Damit können GKV-Versicherte zwischen einem Grundschutz und einem umfassenderen Premium-Schutz wählen.

Beide Tarife decken die typischen zahnärztlichen Kostenbereiche ab, die die GKV nur unzureichend abdeckt: Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate), hochwertige Füllungen und Einlagefüllungen (Inlays), Zahnbehandlungen wie Wurzelkanalbehandlungen und Parodontosebehandlungen sowie die professionelle Zahnreinigung. Kieferorthopädische Maßnahmen werden ebenfalls berücksichtigt – ein wichtiger Punkt für Familien mit Kindern, da statistische gesehen rund jedes zweite Kind in Deutschland eine kieferorthopädische Behandlung benötigt.

Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Tarifstufen liegt in der prozentualen Erstattungshöhe für Zahnersatz und in der Frage, wie hoch der Eigenanteil bleibt. Wer möglichst wenig aus eigener Tasche zahlen möchte, wählt die höhere Tarifstufe; wer einen moderaten Grundschutz mit günstigen Beiträgen bevorzugt, wählt die niedrigere Stufe und nimmt dabei einen etwas höheren Restanteil bei teuren Behandlungen in Kauf.

Pflegezusatzversicherung PflegeSchutz – dynamische Absicherung mit Inflationsausgleich

Eine der strukturell wichtigsten Zusatzversicherungen in der alternden Gesellschaft ist die Pflegezusatzversicherung – und die Öffentliche Oldenburg bietet hier mit dem Tarif PflegeSchutz ein durchdachtes, modular aufgebautes Produkt. Versicherungsnehmer wählen für jeden Pflegegrad individuell das gewünschte Tagegeld und passen damit ihren Schutz exakt an die eigene Risikoeinschätzung und den Geldbeutel an.

Der PflegeSchutz bietet zwei Tarifstufen: Im PflegeSchutz 1 können bis zu 20 Euro Tagegeld täglich vereinbart werden; in den Stufen PflegeSchutz 2 bis 4 sind bis zu 100 Euro täglich möglich. Bei Pflegegrad 5 – dem höchsten Pflegegrad – beträgt die Auszahlung mindestens 600 Euro monatlich. Die Leistung wird monatlich ausgezahlt, berechnet auf 30 Tagessätze unabhängig von der tatsächlichen Monatslänge. Das bedeutet planbare, verlässliche Auszahlungen im Pflegefall.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal des PflegeSchutz-Tarifs: alle drei Jahre wird das vereinbarte Pflegetagegeld automatisch dynamisiert – gemäß der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes. Diese Inflationsanpassung greift sogar dann, wenn der Versicherungsfall bereits eingetreten ist. Das ist ein echter Mehrwert gegenüber statischen Tarifen, die bei steigenden Pflegekosten real an Wert verlieren.

Krankentagegeld – finanzielle Absicherung bei längerer Krankheit

Bei einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit endet nach sechs Wochen die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Was folgt, ist das gesetzliche Krankengeld – das jedoch nur rund 70 Prozent des Nettoeinkommens beträgt. Für Selbstständige und Freiberufler ist die Situation noch kritischer: Sie erhalten nach Ablauf der Lohnfortzahlung in der Regel gar kein Krankengeld, weil sie nicht in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen oder nur zu einem Basissatz versichert sind.

Das Krankentagegeld der Öffentlichen Oldenburg schließt diese Lücke. Versicherungsnehmer wählen individuell, ab welchem Tag der Arbeitsunfähigkeit die Auszahlung beginnen soll – je nach Situation und persönlichen finanziellen Rücklagen. Das Tagegeld wird zeitlich unbegrenzt für jeden Tag eines medizinisch notwendigen stationären Aufenthalts ausgezahlt und ist steuerfrei. Die Höhe ist frei vereinbar – orientiert am tatsächlichen Einkommensbedarf des Versicherungsnehmers.

Das Gesamtportfolio der Öffentlichen Oldenburg: Regional verankert, breit aufgestellt

Weit über die Krankenversicherung hinaus ist die Öffentliche Oldenburg der regionale Vollversorger für alle wesentlichen Versicherungsbedürfnisse im Oldenburger Land. Das Portfolio umfasst Kfz-Versicherungen (AutoPlus, TeilkaskoPlus, VollkaskoPlus), Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Privathaftpflicht, Rechtsschutz, Unfallversicherung sowie ein vollständiges Lebens- und Rentenversicherungsportfolio über die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt.

Besonders praktisch für Versicherungsnehmer in der Region: Die meisten Produkte können direkt in einer der rund 80 Geschäftsstellen vor Ort abgeschlossen und verwaltet werden – in Kooperation mit den Sparkassen der Region. Für Kunden, die mehrere Versicherungen bei der Öffentlichen Oldenburg führen, ergibt sich damit eine komfortable Bündelungsmöglichkeit: ein Anbieter, eine Ansprechperson, eine Verwaltungsadresse für das gesamte Versicherungsportfolio.

Die wichtigsten Fragen rund um die Öffentliche Oldenburg Krankenversicherung

Wer kann bei der Öffentlichen Oldenburg eine Krankenversicherung abschließen?

Das Geschäftsgebiet der Öffentlichen Oldenburg umfasst das ehemalige Land Oldenburg, also die Städte Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, Vechta und Cloppenburg. Wer in dieser Region wohnt oder arbeitet, kann sämtliche Gesundheitsprodukte der Öffentlichen Oldenburg über die lokalen Geschäftsstellen oder die Sparkassenpartner abschließen. Die eigentlichen Krankenversicherungsverträge werden dabei als Policen der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG aus Vechta ausgestellt – einem bundesweit zugelassenen PKV-Anbieter. PKV-Vollversicherungen können daher auch außerhalb des Oldenburger Landes abgeschlossen werden, wenn der Interessent über einen Außendienstpartner beraten wird.

Was ist der Unterschied zwischen der Öffentlichen Oldenburg und der Alten Oldenburger Krankenversicherung?

Die Öffentliche Oldenburg ist eine öffentlich-rechtliche Versicherungsgruppe und kein eigenständiger Krankenversicherer. Ihre Krankenversicherungsprodukte bietet sie in Kooperation mit der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG an. Das bedeutet: Die Öffentliche Oldenburg übernimmt Beratung, Vertrieb und regionale Kundenbetreuung im Oldenburger Land, während die Alte Oldenburger AG als Versicherungsträger auftritt und alle Versicherungsverträge führt, Leistungen prüft und auszahlt. Im Alltag nehmen Kunden der Öffentlichen Oldenburg beide Institutionen als eine einheitliche Einheit wahr – der relevante Ansprechpartner für Leistungsfragen ist jedoch die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG.

Welche ambulante Zusatzversicherung bietet die Öffentliche Oldenburg an, und wann lohnt sie sich?

Die ambulante Zusatzversicherung der Öffentlichen Oldenburg heißt „top fit“ und deckt die häufigsten GKV-Lücken im ambulanten Bereich ab: Heilpraktikerleistungen, Physiotherapie über das GKV-Kontingent hinaus, Kosten für Sehhilfen und IGeL-Leistungen beim Arzt. Besonderheit: Der top-fit-Tarif kann nur zusammen mit einem Zahnzusatztarif abgeschlossen werden. Das lohnt sich vor allem für Versicherungsnehmer, die regelmäßig auf naturheilkundliche Behandlungen zurückgreifen, Brillenträger sind oder häufig beim Arzt individuelle Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, die die GKV nicht übernimmt.

Wie funktioniert die Krankenhauszusatzversicherung First Class bei einem stationären Aufenthalt konkret?

Bei einem geplanten oder ungeplanten Krankenhausaufenthalt nennt der Versicherte bei der Aufnahme die Versicherungsnummer der Öffentlichen Oldenburg. Das Krankenhaus rechnet die Mehrkosten für die bessere Unterbringung – Ein- oder Zweibettzimmer – in der Regel direkt mit der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG ab. Die privatärztlichen Rechnungen erhält der Versicherte selbst und reicht diese anschließend bei der Versicherung ein. Wer auf Wahlleistungen verzichtet, erhält stattdessen ein Krankenhaustagegeld von bis zu 40 Euro täglich. Kinder bis 14 Jahren, die stationär behandelt werden, haben Anspruch auf Kostenübernahme für ein begleitendes Elternteil.

Passt die Öffentliche Oldenburg auch für Beamte und Beihilfeberechtigte im Oldenburger Land?

Ja – die Öffentliche Oldenburg bietet über die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG maßgeschneiderte Beihilfetarife für alle Beihilfequoten an. Beamte im Oldenburger Land schätzen dabei besonders, dass sie die komplette Beratung und Betreuung über ihre lokale Geschäftsstelle abwickeln können – von der Tarifwahl über die Antragstellung bis zur Leistungsabrechnung im Krankheitsfall. Auch Beamtenanwärter und Referendare profitieren von günstigen Einstiegsbeiträgen; für sie gilt dieselbe modulare Tarifarchitektur wie für alle anderen Personengruppen.

Unsere Einschätzung zur Öffentlichen Oldenburg Krankenversicherung

Die Öffentliche Oldenburg ist kein klassischer PKV-Anbieter im nationalen Wettbewerb – und das ist ihr größter Stärke. Als öffentlich-rechtliche Institution mit über 260-jähriger Geschichte in der Region Oldenburg steht sie für etwas, das im modernen Versicherungsmarkt selten geworden ist: echte regionale Verbundenheit, persönliche Beratung vor Ort und ein Geschäftsmodell, das nicht an Aktionärsinteressen ausgerichtet ist.

Die Krankenversicherungsprodukte – von der First-Class-Krankenhauszusatzversicherung über den top-fit-Ambulanttarif bis zur PKV-Vollversicherung – entsprechen dem Qualitätsstandard der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG, die als bundesweit zugelassener PKV-Spezialist regelmäßig gut bewertet wird. Für Kunden im Oldenburger Land ist die Kombination aus regionalem Vertrauen und professionellem Krankenversicherungs-Knowhow ein echter Mehrwert.

Wer im Oldenburger Land lebt, die Beratung in seiner Sparkassenfiliale oder der lokalen Öffentlichen-Geschäftsstelle schätzt und eine verlässliche, persönlich betreute Krankenversicherungslösung sucht, findet bei der Öffentlichen Oldenburg eine der besten Optionen, die der regionale Markt bietet.

Öffentliche Versicherungen Oldenburg – auf einen Blick
AnschriftStaugraben 11, 26122 Oldenburg
Telefon0441 2228-0
Websitehttps://www.oeffentlicheoldenburg.de
Gesundheitsversicherungen Übersichthttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/gesundheit-versicherung
Krankenhauszusatzversicherung First Classhttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/gesundheit-versicherung/krankenhauszusatz
Ambulante Zusatzversicherung top fithttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/gesundheit-versicherung/krankenzusatzversicherung
PKV-Vollversicherunghttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/gesundheit-versicherung/private-krankenversicherung
Pflegezusatzversicherunghttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/gesundheit-versicherung/pflegezusatzversicherung
Kooperationspartner Alte Oldenburgerhttps://www.alte-oldenburger.de
Geschäftsstellen findenhttps://www.oeffentlicheoldenburg.de/de/service/geschaeftsstellen

Geschichte: Von der königlichen Brandversicherungs-Societät 1764 zum modernen Regionalversicherer des Oldenburger Landes

Die Geschichte der Öffentlichen Oldenburg ist die Geschichte zweier Institutionen, die sich über Jahrhunderte parallel entwickelten, bevor sie zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammenwuchsen – und beide haben ihren Ursprung im historischen Land Oldenburg, das heute als Teil von Niedersachsen existiert.

Der ältere der beiden Vorläufer ist die Oldenburgische Landesbrandkasse. Ihr Entstehungsdatum ist präzise dokumentiert: Am 5. November 1764 unterzeichnete der dänische König Friedrich V. – damals Regent der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst – den Entwurf einer „Verordnung einer Generalbrandversicherungs-Societét“. Mit diesem Federstrich trat eine verpflichtende Feuerversicherung für die gesamte Region in Kraft. Nahezu jedes Gebäude im Oldenburger Land war fortan gegen Brandschäden pflichtversichert – die Landesbrandkasse genoss bis 1994 ein faktisches Monopol in diesem Bereich, das ihr einen Marktanteil von zeitweise 100 Prozent einbrachte. Erst auf Druck der Europäischen Union wurde dieses Monopol abgebaut, und mit den Wettbewerbsveränderungen öffnete sich die Landesbrandkasse für neue Vertriebsmodelle und Partner.

Der jüngere Vorläufer ist die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg, deren Geschichte 1913 beginnt: Damals erteilte der Königlich Preußische Minister des Innern die Genehmigung zur Gründung einer eigenen Lebensversicherung im damaligen Großherzogtum Oldenburg. Der Erste Weltkrieg verhinderte die sofortige Umsetzung; erst am 1. Mai 1923 nahm die Lebensversicherungsanstalt ihren Geschäftsbetrieb auf – in der Gottorpstraße 8 in Oldenburg, im Gebäude der Staatlichen Kreditanstalt. Das Gründungsmotiv war eine Art Volksversicherungsgedanke: Die Spargelder der regionalen Bevölkerung sollten in der Region verbleiben und der Altersvorsorge der Einwohner dienen – nicht an externe Konzerne abfließen.

In den Folgejahrzehnten wuchs die Lebensversicherungsanstalt stetig und erweiterte ihr Portfolio in den 1920er-Jahren um Haftpflicht-, Kfz- und Unfallversicherungen. Landesbrandkasse und Lebensversicherungsanstalt arbeiteten zunehmend enger zusammen, und 1994/95 erfolgte eine grundlegende Neuordnung: Die Schaden- und Unfallversicherung wurde vollständig auf die Oldenburgische Landesbrandkasse übertragen, während sich die Lebensversicherungsanstalt auf ihr Kerngeschäft der Lebens- und Rentenversicherungen konzentrierte. Gemeinsam traten beide Unternehmen fortan unter dem einheitlichen Markennamen Öffentliche Versicherungen Oldenburg auf.

Im Bereich der Krankenversicherung hat die Öffentliche Oldenburg keine eigene historische Versicherungsgesellschaft aufgebaut, sondern von Anfang an auf Kooperation gesetzt – naheliegenderweise mit dem benachbarten PKV-Spezialisten aus dem Oldenburger Münsterland: der Alte Oldenburger Krankenversicherung, gegründet 1927 in Vechta. Diese Kooperation verbindet zwei regionale Institutionen, die beide ihren Ursprung in der Landwirtschaft und den kleinen Betrieben des Oldenburger Raums haben – und beide bis heute zu den verlässlichsten regionalen Partnern für Versicherungsschutz im nordwestdeutschen Raum zählen.

Heute ist die Öffentliche Oldenburg mit rund 700 Mitarbeitern, 80 Geschäftsstellen und drei Schadenschnelldiensten der dominierende Regionalversicherer im Oldenburger Land – mit einem Eigenkapital von mehreren hundert Millionen Euro und einem Versicherungsbestand, der nahezu alle Versicherungsbereiche des Privatlebens abdeckt. Die Geschichte von 1764 lebt weiter: regional, verlässlich, im Interesse der Versicherten.

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