DBV Deutsche Beamtenversicherung Krankenversicherung 2026: Deutschlands ältester Spezialist für den öffentlichen Dienst – Beihilfetarife Vision B, BS und BSG für Beamte, Beamtenanwärter, Referendare und Angestellte im öD

Die DBV Deutsche Beamtenversicherung ist mehr als eine Versicherungsmarke – sie ist ein Stück preußischer und deutscher Staatsgeschichte. 1871 auf Initiative von Kaiser Wilhelm I. als „Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine” ins Leben gerufen, hat die DBV über 150 Jahre lang einen einzigen Auftrag verfolgt: die Menschen im Staatsdienst und ihre Familien zu schützen.
Heute, als Zweigniederlassung der AXA Krankenversicherung AG mit Sitz in Wiesbaden, ist die DBV der größte Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst in Deutschland – mit rund 1,5 Millionen Kunden, spezialisierten Beihilfetarifen für Beamte und einem bundesweiten Beraternetz mit dem einzigartigen IHK-Qualifikationstitel „Fachberater für den Öffentlichen Dienst”.
2026 entscheiden sich jedes Jahr rund 20 Prozent aller Neueinstellungen im öffentlichen Dienst für die DBV als ihren privaten Krankenversicherer – ein Vertrauensbeweis, der sich über Generationen erarbeitet wurde. Kein anderer PKV-Anbieter ist enger mit dem öffentlichen Dienst verbunden, keiner versteht das Beihilfesystem tiefer, und keiner hat mehr Rahmenpartnerschaften mit den relevanten Gewerkschaften und Berufsverbänden aufgebaut.
DBV Deutsche Beamtenversicherung – Kenndaten 2026
| Vollständiger Name | DBV Deutsche Beamtenversicherung; Krankenversicherung: Zweigniederlassung der AXA Krankenversicherung AG |
| Sitz | Frankfurter Straße 50, 65189 Wiesbaden |
| Konzernmutter | AXA Konzern AG, Köln (Teil der AXA Group, Paris) |
| Gründung | 1871 durch Kaiser Wilhelm I. als „Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine” |
| Kunden (DBV) | Rund 1,5 Millionen – ca. 20 % aller AXA-Kunden |
| Beitragseinnahmen | Über 1,4 Milliarden Euro |
| Kernzielgruppe | Beamte, Beamtenanwärter, Referendare, Angestellte im öffentlichen Dienst und deren Familien |
| PKV-Kerntarife (Beihilfe) | Vision B, BS (Bausteintarif), BSG (BS mit Selbstbehalt), S/M/L |
| Vollversicherung (Angestellte öD) | AXA-Tarife Vision B-U und weitere; Heilfürsorge-Anwartschaft |
| Gewerkschaftspartnerschaften | dbb vorsorgewerk, ver.di Mitgliederservice, Fördergesellschaft des Deutschen Bundeswehr-Verbands |
| Berater-Qualifikation | „Fachberater der DBV für den Öffentlichen Dienst (IHK)” |
| Telefon | 0611 363-0 |
| Website | www.dbv.de |
DBV und AXA: Zwei Marken – ein Risikoträger
Seit der Übernahme der Winterthur-Gruppe durch AXA im Jahr 2006 ist die DBV vollständig in den AXA-Konzern integriert. Im Bereich der Krankenversicherung firmiert die DBV als Zweigniederlassung der AXA Krankenversicherung AG – das bedeutet: Wer über die DBV eine PKV abschließt, ist Vertragspartner der AXA Krankenversicherung AG. Die Beihilfetarife der DBV sind AXA-Tarife, speziell für den öffentlichen Dienst konzipiert und kalibriert. Leistungsbearbeitung, Kapitalausstattung und versicherungstechnische Verantwortung liegen bei der AXA Krankenversicherung.
AXA hat nach der Übernahme ausdrücklich und öffentlich ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Dienst abgegeben: Die Marke DBV wurde bewusst erhalten, das spezialisierte Beraternetz wurde ausgebaut, und die Produkte wurden konsequent auf die Bedürfnisse von Beamten und öD-Angestellten ausgerichtet. Das Ergebnis: Heute profitieren DBV-Kunden von der Spezialkompetenz der über 150-jährigen DBV-Tradition und gleichzeitig von der finanziellen Stärke und Produktinnovation des weltweit tätigen AXA-Konzerns.
| Strukturhinweis: | Die DBV-Krankenversicherung ist eine Zweigniederlassung der AXA Krankenversicherung AG. PKV-Verträge, die über die DBV abgeschlossen werden, sind rechtlich Verträge mit der AXA Krankenversicherung. Die Marke DBV ist der Spezialisierungs- und Vertriebsarm für den öffentlichen Dienst innerhalb des AXA-Konzerns. |
Das Beihilfesystem verstehen: Warum PKV für Beamte fast immer besser ist
Für alle, die mit dem Beihilfesystem noch nicht vertraut sind, zunächst die Grundlage: Beamte erhalten vom Dienstherrn – also von Bund, Land oder Kommunen – im Krankheitsfall einen staatlichen Zuschuss zu ihren Behandlungskosten. Dieser Zuschuss heißt Beihilfe und beträgt je nach Bundesland, Familienstand und Besoldungsgruppe zwischen 50 und 80 Prozent der entstandenen Kosten. Den verbleibenden Anteil müssen Beamte privat absichern – mit einem beihilfekonformen PKV-Tarif, der exakt die Restkostenquote abdeckt.
Das Entscheidende: Diese Beihilfe gibt es ausschließlich in Kombination mit einer privaten Krankenversicherung. Wer als Beamter in der GKV bleibt, erhält keine Beihilfe und zahlt den vollen GKV-Beitrag allein – ein erheblicher finanzieller Nachteil. Für die allermeisten Beamten und Beamtenanwärter ist die PKV in Verbindung mit der Beihilfe daher nicht nur leistungsstärker, sondern auch deutlich günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung.
| Beamtenstatus | Typischer Beihilfesatz | Zu versichernder Eigenanteil (PKV) |
|---|---|---|
| Beamtenanwärter / Referendar (ledig) | 50 % | 50 % der Kosten |
| Beamter auf Probe / Lebenszeit (ledig) | 50 % | 50 % der Kosten |
| Beamter mit 1 Kind | Ggf. 70 % (je nach Bundesland) | Ca. 30 % der Kosten |
| Beamter ab 2 Kinder | 70 % (Bund) / bis 80 % (einige Länder) | Ca. 20–30 % der Kosten |
| Bundesbeamte im Ruhestand | 70 % | 30 % der Kosten |
Einige Bundesländer – darunter Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen – bieten zusätzlich eine pauschale Beihilfe an. Dabei übernimmt der Dienstherr bis zu 50 Prozent des nachgewiesenen Krankenversicherungsbeitrags – unabhängig von den tatsächlichen Krankheitskosten. Dies ermöglicht Beamten in diesen Ländern auch den Verbleib in der GKV mit staatlichem Zuschuss, macht aber die individuelle Beihilfe in Verbindung mit der PKV für die meisten Fälle weiterhin attraktiver.
Die Beihilfetarife der DBV: Vision B, BS und BSG
Das Herzstück des DBV-Krankenversicherungsangebots sind die drei Beihilfeergänzungstarife, die auf unterschiedliche Bedarfsniveaus und Budgets zugeschnitten sind:
| Tarif | Positionierung | Selbstbehalt | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Vision B | Klassischer Einstiegstarif – günstige Prämie, solide Leistungen | Keiner | Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis; Check24-Note 1,7 (gut); beliebtester DBV-Beamtentarif; Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit |
| BS | Bausteintarif – leistungsstärker, modularer Aufbau | Keiner | Erstattung von Arzthonoraren auch über GOÄ-Höchstsatz; umfangreicherer Leistungskatalog; Zuzahlungen aus Beihilfekürzungen besser abgefedert |
| BSG | BS mit Selbstbehalt – gleiche Leistungen wie BS zu günstigerem Beitrag | 275 €/Jahr | Für Beamte mit solidem Gesundheitszustand und Wunsch nach günstigem Beitrag bei hohem Leistungsumfang |
| S / M / L | Modulare Neustruktur – individuell anpassbar | Je nach Wahl | Stufenmodell für alle Beihilfesätze; flexible Ergänzungsbausteine wählbar; für Neu- und Bestandskunden |
Der Vision B-Tarif ist der meistgewählte DBV-Tarif für Beamte – günstig im Beitrag, solide in der Leistung und mit einer der bekanntesten Tarifnamen im deutschen Beamtenversicherungsmarkt. Der BS-Tarif setzt auf eine breitere Leistungsstruktur, insbesondere im ambulanten Bereich, wo er auch Arzthonorare erstattet, die über die GOÄ-Höchstsätze hinausgehen. Das ist besonders relevant, weil die Beihilfe ambulante Mehrkosten häufig nicht vollständig übernimmt. Der BSG-Tarif kombiniert das BS-Leistungsniveau mit einem moderaten Jahresselbstbehalt von 275 Euro – attraktiv für Beamte, die selten Arztkosten haben und den Beitrag senken möchten.
Ein besonderes Merkmal der DBV-Tarife für Beamtenanwärter: Das Optionsrecht bei der Verbeamtung auf Probe. Wer als Anwärter im günstigeren Vision B-Tarif beginnt, kann bei der Ernennung zum Beamten auf Probe ohne erneute Gesundheitsprüfung in den nächsthöherwertigen BS-Tarif wechseln. Diese Aufwärtsoption ohne GS ist ein wichtiger Schutz für Anwärter, die ihren Tarif später upgraden möchten, ohne durch inzwischen entstandene Gesundheitsprobleme benachteiligt zu werden.
PKV nach Personengruppen im öffentlichen Dienst
Die DBV kennt die Vielfalt des öffentlichen Dienstes und bietet maßgeschneiderte Lösungen für alle Beschäftigungsformen und Berufsgruppen:
| Personengruppe | PKV-Option bei der DBV | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Beamtenanwärter / Referendare (Lehrer, Justiz, Verwaltung) | Vision B mit günstigen Anwärterkonditionen | Niedrige Anfangsbeiträge; Optionsrecht auf BS ohne GS bei Verbeamtung auf Probe |
| Beamte auf Probe / Lebenszeit | Vision B / BS / BSG je nach Bedarf und Budget | Alle Beihilfesätze abgedeckt; Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit |
| Bundeswehrangehörige mit Heilfürsorge | Anwartschaftsversicherung für spätere PKV | Solange Heilfürsorge besteht, Anwartschaft sichern; bei Wechsel in Beihilfestatus nahtloser Übergang |
| Polizisten (Bundes- und Landespolizei) | Heilfürsorge-Anwartschaft → PKV | Spezialtarife für Heilfürsorgeberechtigte; Übergangskonzepte bei Statuswechsel |
| Angestellte im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) | PKV-Vollversicherung (AXA Vision B-U u.a.) | Vollversicherung ohne Beihilfe; Arbeitgeberzuschuss bis 508,59 €/Monat (2026) |
| Ruhestandsbeamte | Weiterführung des Bestandstarifs; Beitragsentlastungstarif | Beihilfesatz erhöht sich oft im Ruhestand (z. B. 70 %); Tarif muss entsprechend angepasst werden |
| Familienangehörige | Separate PKV-Verträge; günstige Kindertarife | Kinder mit eigenen Verträgen; keine beitragsfreie Familienversicherung in der PKV |
Gewerkschaftspartnerschaften und Rahmenverträge: Was das für Mitglieder bedeutet
Ein echter Wettbewerbsvorteil der DBV sind ihre langjährigen Rahmenpartnerschaften mit den relevanten Gewerkschaften und Berufsverbänden des öffentlichen Dienstes. Drei der wichtigsten:
Das dbb vorsorgewerk – die Vorsorgeorganisation des dbb beamtenbund und tarifunion, der mit Abstand größten Interessenvertretung für Beamte, Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst – pflegt seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit der DBV. Über das dbb vorsorgewerk erhalten dbb-Mitglieder Sonderkonditionen bei DBV-Produkten und professionelle Beratung durch speziell qualifizierte Berater.
Der ver.di Mitgliederservice ermöglicht es Mitgliedern der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, über einen gesonderten Zugang DBV-Produkte zu attraktiven Konditionen zu erhalten. Da ver.di auch den Bereich der Angestellten im öffentlichen Dienst abdeckt – von Krankenpflege bis Verwaltung – erweitert diese Partnerschaft die DBV-Reichweite deutlich über die klassische Beamtenschaft hinaus.
Die Kooperation mit der Fördergesellschaft des Deutschen Bundeswehr-Verbands richtet sich an Soldaten und Bundeswehrangehörige – eine Berufsgruppe mit besonderen Versicherungsbedürfnissen rund um Heilfürsorge, Dienstunfähigkeit und den Übergang ins Zivilleben.
Der IHK-zertifizierte Fachberater: Beratungsqualität als Markenkern
Einen besonderen Qualitätsaspekt setzt die DBV mit ihrer exklusiven Beraterausbildung: Alle DBV-Betreuer erwerben die IHK-Qualifikation „Fachberater der DBV für den Öffentlichen Dienst”. Dieses vor der Industrie- und Handelskammer abgelegte Zertifikat bestätigt, dass die Berater nicht nur allgemeines Versicherungswissen mitbringen, sondern tief in die spezifischen Versorgungsstrukturen des öffentlichen Dienstes eingearbeitet sind: Beihilferecht in allen Bundesländern, Versorgungswerke, Dienstunfähigkeitsregelungen, Heilfürsorgeansprüche, TVöD/TV-L-Strukturen, Pensionsansprüche und die steuerlichen Besonderheiten verbeamteter Personen.
Diese Spezialisierung ist für Beamte und öD-Angestellte besonders wertvoll: Ein allgemeiner PKV-Makler kennt das Beihilfesystem oft nur oberflächlich; ein DBV-Fachberater dagegen berät auf Grundlage jahrelanger Erfahrung mit genau dieser Zielgruppe – und das bundesweit flächendeckend.
Häufige Fragen zur DBV Deutsche Beamtenversicherung PKV
Was ist der Unterschied zwischen DBV und AXA in der Krankenversicherung?
Die DBV ist in der Krankenversicherung eine Zweigniederlassung der AXA Krankenversicherung AG – kein eigenständiger Risikoträger mehr. PKV-Verträge, die über die DBV abgeschlossen werden, laufen rechtlich bei der AXA Krankenversicherung AG. Die DBV ist dabei der Spezialisierungsarm für Beamte und den öffentlichen Dienst: speziell kalibrierte Tarife, speziell ausgebildete Berater, speziell gepflegte Gewerkschaftspartnerschaften.
Für wen ist Vision B die richtige Wahl?
Vision B ist der klassische Einstiegstarif für Beamtenanwärter, Referendare und Beamte auf Probe, die eine solide Absicherung zum günstigen Beitrag suchen. Er bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit. Das unabhängige Vergleichsportal Check24 bewertet Vision B mit der Note 1,7 (gut). Wer mehr Leistung – insbesondere im ambulanten Bereich über GOÄ-Höchstsätze hinaus – möchte, sollte den BS-Tarif prüfen.
Kann ich als Angestellter im öffentlichen Dienst bei der DBV versichert sein?
Ja. Die DBV versichert nicht nur Beamte, sondern auch Angestellte im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) sowie deren Familienangehörige. Angestellte schließen dabei in der Regel eine PKV-Vollversicherung ohne Beihilfe ab – etwa den AXA Vision B-U Tarif. Der Arbeitgeber zahlt dabei bis zu 508,59 Euro monatlich Arbeitgeberzuschuss (2026).
Was ist eine Heilfürsorge-Anwartschaft und wer braucht sie?
Soldaten, Bundespolizisten und bestimmte Landespolizisten erhalten während des aktiven Dienstes Heilfürsorge – staatliche Krankenversorgung direkt durch den Dienstherrn, ohne eigene PKV. Mit dem Ausscheiden aus dem Dienst oder dem Wechsel in ein anderes Beamtenverhältnis entfällt die Heilfürsorge. Eine Anwartschaftsversicherung sichert die Möglichkeit, dann ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine vollwertige private Krankenversicherung zu wechseln – zu den Konditionen des damals versicherten Gesundheitszustands.
Wie reagiert man am besten auf eine Beitragserhöhung der DBV?
Bei einer Beitragserhöhung haben DBV-Versicherte mehrere Optionen: Erstens den internen Tarifwechsel nach § 204 VVG in einen anderen DBV/AXA-Tarif mit gleichwertigem Leistungsumfang bei günstigerem Beitrag. Zweitens die Erhöhung des Selbstbehalts, was bei Beamten allerdings sorgfältig abgewogen werden sollte, weil die Beihilfe bereits einen Teil der Kosten übernimmt und ein hoher Selbstbehalt weniger Ersparnis bringt als bei reiner Vollversicherung. Drittens den Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter – was allerdings mit Verlust der Alterungsrückstellungen verbunden sein kann. Ein unabhängiger Beratungscheck lohnt sich in jedem Fall.
Unsere Einschätzung zur DBV Krankenversicherung
Die DBV ist der natürliche erste Ansprechpartner für alle, die neu in den öffentlichen Dienst eintreten – und das aus guten Gründen. Keine andere Versicherungsgesellschaft kennt die Versorgungsstrukturen, die Beihilferegeln der Bundesländer und die beruflichen Besonderheiten von Beamten, Lehrern, Polizisten und Soldaten so gut wie die DBV. Der Vision B-Tarif ist ein solides, bezahlbares Fundament; der BS-Tarif setzt leistungsmäßig einen Zahn zu. Die Gewerkschaftspartnerschaften mit dbb, ver.di und dem Bundeswehr-Verband machen die DBV zum Versicherer, der wirklich im öffentlichen Dienst verwurzelt ist.
Beamtenanwärter und Referendare sollten frühzeitig einsteigen: Je jünger und gesünder, desto günstiger die Beiträge – und das Optionsrecht auf den BS-Tarif ohne Gesundheitsprüfung sichert die Möglichkeit zur späteren Verbesserung. Für alle, die bereits Beamte sind und ihren Tarif überprüfen möchten, lohnt ein vergleichender Blick – nicht nur innerhalb der DBV, sondern auf den gesamten Beamten-PKV-Markt.
Kontakt DBV Deutsche Beamtenversicherung
| Anschrift | DBV Deutsche Beamtenversicherung · Zweigniederlassung der AXA Versicherung AG · Frankfurter Straße 50 · 65189 Wiesbaden |
| Telefon | 0611 363-0 |
| Fax | 0611 363-6565 |
| E-Mail Presse | presse@dbv.de |
| Website | https://www.dbv.de |
| PKV für Beamte | https://www.dbv.de/krankenversicherung/p/krankenversicherung-beamte-beamtenanwaerter |
| Über die DBV | https://www.dbv.de/ueber-dbv |
| Konzernmutter AXA KV | https://www.axa.de/pk/gesundheit/p/private-krankenversicherung |
Geschichte: Von der Kaiserlichen Armeeversicherung 1871 zum modernen Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst
Die Geschichte der DBV beginnt im Deutschen Kaiserreich – und sie beginnt mit einem kaiserlichen Dekret. Im Jahr 1871, unmittelbar nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs und dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg, rief Kaiser Wilhelm I. die „Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine” ins Leben. Der Gedanke dahinter war von staatlicher Fürsorge geprägt: Die Soldaten und Marineangehörigen, die das Reich verteidigten, sollten durch eine öffentlich-rechtliche Lebensversicherungsanstalt auch im Falle ihres Todes die finanzielle Absicherung ihrer Familien gewährleistet sehen. Im Jahr 1872 nahm die Anstalt in Berlin ihren Betrieb auf.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Versicherungsanstalt stetig. Sie wurde Deutschlands älteste öffentlich-rechtliche Lebensversicherungsanstalt – und schließlich auch die größte. Im Jahr 1929 vollzog sich der nächste große Schritt: Die Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine fusionierte mit der Preußischen Rentenversicherungsanstalt und der Kaiser-Wilhelm-Spende zur „Deutsche Beamten-Versicherung öffentliche Lebens- und Renten-Versicherungsanstalt” (DBV) – der Name, der bis heute in der Abkürzung fortlebt. Damit wurde aus einer militärischen Versicherungseinrichtung eine Gesellschaft für den gesamten deutschen Beamtenstand.
In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die DBV zu einem modernen Versicherungsunternehmen mit Fokus auf den öffentlichen Dienst. Die Wahl von Wiesbaden als Stammsitz des Verwaltungsgebäudes markierte einen geografischen Neuanfang im geteilten Deutschland – Wiesbaden sollte bis heute der zentrale Sitz der DBV bleiben. In den 1980er und frühen 1990er Jahren stieg die DBV an die Börse und entwickelte sich mit ihrem Partner Commerzbank zu einem erfolgreichen Allfinanz-Unternehmen, das Versicherungen und Finanzprodukte aus einer Hand anbot.
Der nächste große Kurswechsel kam 1996: Die DBV fusionierte mit der schweizerischen Winterthur-Versicherung und wurde zur DBV-Winterthur Holding AG. Unter dem Winterthur-Dach dehnte die DBV ihre Angebotspalette auf weitere Zielgruppen aus und wurde breiter aufgestellt. Das Beitragsaufkommen verteilte sich damals zu 55 Prozent auf die Lebens-, 27 Prozent auf die Kranken- und 18 Prozent auf die Schadenversicherung – ein ausgewogenes Portfolio, das weit über das ursprüngliche Beamtengeschäft hinausging.
Im Jahr 2006 erwarb der AXA-Konzern die gesamte Winterthur-Gruppe – und damit auch die DBV-Winterthur. Was folgte, war eine bewusste strategische Entscheidung von AXA: Anders als bei vielen Übernahmen, bei denen Marken aufgelöst und in den Konzernverbund eingemeindet werden, gab AXA ein ausdrückliches öffentliches Bekenntnis zum Weiterleben der Marke DBV ab. Die Marke sollte nicht nur erhalten, sondern wieder auf ihr erfolgreiches Kerngeschäft als Partner des öffentlichen Dienstes ausgerichtet werden. Die Ausschließlichkeitsorganisationen von AXA und DBV-Winterthur wurden zusammengeführt, das Beraternetz wurde gestärkt, und die Tarife wurden konsequent auf die Bedürfnisse von Beamten und öD-Angestellten fokussiert.
Im 150. Jubiläumsjahr 2021 bezog die DBV ihr neues, zukunftsweisendes Gebäude in Wiesbaden – ein Symbol für den Aufbruch in eine digitale Zukunft bei gleichzeitiger Verwurzelung in einer 150-jährigen Tradition. Heute sind alle Risikoträger der DBV in den AXA-Konzern integriert; die Marke DBV lebt als starke Identitäts- und Spezialisierungsmarke fort. Rund 1,5 Millionen Kunden, Beitragseinnahmen von über 1,4 Milliarden Euro und das Vertrauen von 20 Prozent aller Neueinstellungen im öffentlichen Dienst: Das ist die Bilanz einer 150 Jahre alten Versicherungsidee – gegründet von einem Kaiser für seine Soldaten, heute für alle im Dienst des Staates.
Diese Seite bewerten?
Durchschnittliche Bewertung 4.3 / 5. Anzahl Bewertungen: 46
Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.