Württembergische PKV Ambulant Premium – das Spitzenniveau der Württembergischen im Check 2026
Die Württembergische Krankenversicherung AG (Gutenbergstraße 30, 70176 Stuttgart; Teil der Wüstenrot & Württembergische Gruppe) bietet ihre private Krankenversicherung als vollständig modulares Baukastensystem an. Das Tarifmodul Ambulant Premium ist dabei das Spitzenniveau der ambulanten Leistungsstufe – und unterscheidet sich in mehreren entscheidenden Punkten grundlegend vom Komfort-Modul.
Der wichtigste: Anders als bei Ambulant Komfort werden Arzthonorare im Ambulant Premium auch über die Höchstsätze der GOÄ hinaus vollständig erstattet, sofern eine gültige Honorarvereinbarung vorliegt. Das ist der Unterschied zwischen einem Top-Tarif und einem sehr guten Tarif.
Württembergische PKV Ambulant Premium Angebot
Jetzt unverbindlich Ihren Premium-Modultarif berechnen
🏆 Auszeichnungen & Fakten: Teil der W&W-Gruppe · GOÄ auch über Höchstsatz · Psychotherapie 100 % (60 Sitz./Behandlungsfall) · Heilmittel 100 % ohne Deckel · Vorsorge 1.000 €/Jahr inkl. Reiseschutzimpfungen · BRE bis 4 Monatsbeiträge
✓ Ambulant Premium – Spitzenleistungen
- GOÄ über Höchstsatz – Bei Honorarvereinbarung
- Psychotherapie 100 % – 60 Sitzungen/Behandlungsfall
- Heilmittel 100 % – Keine 80-%-Deckelung bis 2.500 €
- Heilpraktiker 80 % – max. 2.000 €/VJ, Osteopathie 640 €/VJ
- Sehhilfen / LASIK – 400 €/2 Jahre / 2.000 €/Auge
⭐ Perfekt für …
- Angestellte über JAEG (2026: 77.400 €, AG-Zuschuss 50 %)
- Selbstständige & Freiberufler (Modulbaukasten, BRE bis 4 MB)
- Psychotherapie-Bedarf (100 % für 60 Sitz./Behandlungsfall)
- Heilpraktiker-intensive Nutzer (2.000 €/Jahr + Osteopathie 640 €)
- LASIK-Interessierte (2.000 €/Auge Budget)
📋 Jetzt Württembergische Angebot erhalten →
✔ Kostenlose Modul-Beratung · Ambulant Premium + Stationär Premium + Zahn Premium kombinierbar · BRE bis 4 MB · Anonyme Risikovoranfrage möglich
Die Württembergische gehört nicht zu den traditionellen Schwergewichten der PKV-Vollversicherung, hat aber seit der Einführung ihrer Modultarife (Wirkung ab 01.04.2021, AVB-Stand Januar 2022) einen ambitionierten Neustart gewagt. Das modulare System erlaubt es, für jeden der drei Leistungsbereiche – Ambulant, Stationär und Zahn – eine eigene Stufe zu wählen und damit einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz zu bauen.
Das Tarifmodul Ambulant Premium (intern auch als „A1″ bezeichnet) steht dabei für den höchstmöglichen ambulanten Schutz und kombiniert vollständige Kostenübernahme über GOÄ-Höchstsätze hinaus mit einer langen Liste weiterer Premiumleistungen, von der Kinderwunschbehandlung über Palliativmedizin bis hin zur Osteopathie und Haushaltshilfe.
✅ Württembergische Ambulant Premium – Stärken im Überblick
Ärztliche und therapeutische Leistungen: GOÄ auch über Höchstsätze bei Honorarvereinbarung. Heilmittel 100 % ohne 80%-Cap bis 2.500 €. Psychotherapie 100 %, 60 Sitzungen pro Behandlungsfall ohne Jahresrahmen. Kinderwunsch bis 8 Inseminationen und 3 IVF-Versuche.
Vorsorge und Naturheilkunde: Vorsorge + Impfungen bis 1.000 €/Jahr inkl. Reiseschutzimpfungen – selbstbehaltsfrei und BRE-neutral. Heilpraktiker 80 %, max. 2.000 €/Versicherungsjahr. Osteopathie 80 %, bis 640 €/Versicherungsjahr.
Sehhilfen und Operationen: Sehhilfen 400 € alle 2 Jahre. LASIK 2.000 €/Auge. Kein Selbstbehalt bei ambulanten Operationen aus dem Stationsersatz-Katalog.
Flexibilität: BRE bis zu 4 Monatsbeiträge. Beitragsfreistellung in der Elternzeit bis 6 Monate. Wechseloptionen nach Jahr 3 und 5. Freie Kombinierbarkeit mit allen Stationär- und Zahn-Modulen der Württembergischen.
Das Modulsystem der Württembergischen – was hinter Ambulant Premium steckt
Das Gesamtsystem der Württembergischen PKV besteht aus zehn wählbaren Modulen: fünf für den ambulanten Bereich (Ambulant Premium, Ambulant Premium Hausarzt, Ambulant Komfort, Ambulant Komfort Hausarzt, Ambulant Kompakt – letzteres ist identisch mit Ambulant Komfort im Grundschutz), drei für den stationären Bereich (Stationär Premium, Stationär Komfort, Stationär Kompakt) und drei für den zahnärztlichen Bereich (Zahn Premium, Zahn Komfort, Zahn Kompakt). Jeder dieser Bausteine kann frei mit jedem anderen kombiniert werden.
Das Ambulant Premium-Modul ist dabei der anspruchsvollste ambulante Baustein. Wer sich für Ambulant Premium entscheidet, erhält nicht nur bessere Erstattungssätze in einzelnen Bereichen, sondern auch eine gänzlich andere Kategorie der Ärzteabrechnung: Während im Ambulant Komfort die GOÄ-Höchstsätze die Erstattungsgrenze bilden, sind im Ambulant Premium Honorarvereinbarungen, die über diese Höchstsätze hinausgehen, vollständig abgedeckt. Das ist für Patienten in Großstädten und Ballungsräumen, wo Spezialisten mit Supra-Höchstsatz-Liquidation keine Seltenheit sind, ein entscheidender Unterschied.
| Bereich | Ambulant Kompakt | Ambulant Komfort | Ambulant Premium |
|---|---|---|---|
| GOÄ ambulant | Bis Höchstsätze | Bis Höchstsätze | Auch über Höchstsätze (bei Honorarvereinbarung) |
| Heilmittel | 80 % bis 2.500 €/J; dann 100 % | 80 % bis 2.500 €/J; dann 100 % | 100 % ab erster Rechnung |
| Psychotherapie | 80 % (5 probat. + 30 Sit.) | 80 % | 100 %, 60 Sitz./Behandlungsfall |
| Vorsorge + Impfungen | 100 %, bis 500 €/J | 100 %, bis 500 €/J | 100 %, bis 1.000 €/J inkl. Reiseschutzimpfungen |
| Sehhilfen | 250 € / 2 Jahre | 250 € / 2 Jahre | 400 € / 2 Jahre |
| LASIK | 500 € / Auge | 500 € / Auge | 2.000 € / Auge / 10 Jahre |
| Heilpraktiker | Nicht explizit | 80 %, max. 500 €/J | 80 %, max. 2.000 €/VJ |
| Osteopathie | – | – | 80 %, max. 8 × 80 € = 640 €/VJ |
| Präventionskurse | – | – | bis 150 € (zusätzlich; 80 % Teilnahme Nachweis) |
| SB bei ambulanten OPs | Greift | Greift | Kein SB bei OPs aus dem Katalog stationsersetzender OPs |
| Kinderwunsch (erste 3 VJ) | Begrenzt | max. 1.800 € | max. 2.500 € |
| Kinderkranken-Pauschale | – | – | 200 € pauschal (≥ 5 Tage, Kind bei Württemb., max. 2 × /Jahr) |
| Private Krankenfahrten | 300 €/J | 300 €/J | 500 €/J (0,30 €/km) |
Vollständige Leistungsübersicht: Württembergische Ambulant Premium 2026
Ärztliche Behandlungen und GOÄ-Erstattung
Das zentrale Alleinstellungsmerkmal des Ambulant Premium ist die Erstattung ärztlicher Honorare auch über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hinaus, sofern eine gültige Honorarvereinbarung mit dem Arzt vorliegt. Das bedeutet in der Praxis: Wer einen renommierten Spezialisten aufsucht, der seinen Patienten nicht nach dem 2,3-fachen Regelsatz, sondern nach dem 3,5-fachen Höchstsatz oder sogar darüber hinaus liquidiert, ist im Ambulant Premium vollständig abgesichert. Im Ambulant Komfort wäre der über dem Höchstsatz liegende Betrag nicht erstattungsfähig – der Versicherte müsste ihn selbst tragen.
Die 100-%-Erstattung für Arzthonorare gilt dabei ausdrücklich auch für Leistungen aus Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Laborgemeinschaften, Radiologischen Zentren und ärztlichen Akutdiensten – also für alle modernen Versorgungsstrukturen, die im Alltag immer wichtiger werden. Auch Nährmittel bei Enzymmangelkrankheiten oder Mukoviszidose sowie enterale und parenterale Ernährung bei medizinischer Indikation sind erstattet. Für Mittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion gelten definierte, klar geregelte Kriterien in den Tarifbedingungen (Punkt 1.3 der ambulanten Bedingungen).
Heilmittel ohne 80-%-Deckel
Im Ambulant Premium werden Heilmittel – also Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Massagen, physikalische Therapien und alle weiteren ärztlich verordneten Heilmaßnahmen – vollständig mit 100 % erstattet, und zwar ab der ersten Rechnung und ohne jede Jahreshöchstgrenze. Im Ambulant Komfort dagegen greift zunächst ein 80-%-Satz, bis die Gesamtrechnungsbeträge über den Jahreswert von 2.500 Euro hinausgehen – erst danach wird auch dort auf 100 % hochgestuft. Wer regelmäßig Physiotherapie oder Ergotherapie benötigt – beispielsweise bei chronischen Rückenproblemen, nach Operationen oder bei Kindern in der Entwicklungsförderung – profitiert im Ambulant Premium erheblich: Die ersten 2.500 Euro Heilmittelkosten werden bereits zu 100 % erstattet, was bei umfangreicher Heilmittelnutzung mehrere hundert Euro Unterschied pro Jahr ausmachen kann.
Psychotherapie: 100 % für 60 Sitzungen pro Behandlungsfall
Die Erstattungsregelung für ambulante Psychotherapie im Ambulant Premium ist sowohl besonders großzügig als auch strukturell interessant. Es werden 100 % der Kosten für bis zu 60 Sitzungen pro Behandlungsfall erstattet. Entscheidend dabei: Die Begrenzung gilt pro Behandlungsfall, nicht pro Kalenderjahr. Wer also an einer langwierigen Depression behandelt wird, die sich über mehrere Jahre hinzieht, hat Anspruch auf 60 Sitzungen je Krankheitsfall. Werden danach weitere Sitzungen medizinisch notwendig, kann der Versicherte eine Zusage beantragen, die laut Bedingungen bei bestehender medizinischer Notwendigkeit erteilt wird.
Im Ambulant Komfort dagegen werden Psychotherapiesitzungen lediglich mit 80 % erstattet, und im Kompakt-Modul sind es zunächst nur 5 probatorische Sitzungen zu 100 %, gefolgt von 30 Sitzungen zu 80 %, bis eine neue Genehmigung eingeholt werden muss. Für psychisch erkrankte Personen, die intensive oder langfristige ambulante Therapie benötigen, ist das Ambulant Premium damit die klar überlegene Wahl.
Vorsorge und Impfungen: 1.000 Euro jährlich, inkl. Reiseschutzimpfungen
Das Vorsorge- und Impfungsbudget im Ambulant Premium beträgt 1.000 Euro pro Kalenderjahr – doppelt so viel wie im Komfort-Modul (500 €). Wie auch im Komfort-Modul wird dieses Budget nicht auf den Selbstbehalt angerechnet und gefährdet die Beitragsrückerstattung nicht (BRE-neutral). Das bedeutet: Wer ausschließlich Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen in Anspruch nimmt und ansonsten leistungsfrei bleibt, kann gleichzeitig das volle Vorsorgebudget nutzen und trotzdem bis zu vier Monatsbeiträge BRE kassieren.
Ein wichtiger Unterschied zum Komfort-Modul: Im Ambulant Premium sind ausdrücklich auch Reiseschutzimpfungen erstattet – also Impfungen, die aus Anlass einer Auslandsreise durchgeführt werden, wie zum Beispiel Gelbfieber, Typhus, Hepatitis A/B oder japanische Enzephalitis. Im Ambulant Komfort sind lediglich STIKO-Standardimpfungen erstattet; Reiseschutzimpfungen fallen dort heraus. Für vielreisende Versicherte ist dies ein erheblicher Unterschied. Zusätzlich können im Ambulant Premium Präventionskurse bis zu 150 Euro on top erstattet werden – etwa Rücken-Präventionskurse, Yoga oder Entspannungsverfahren – sofern mindestens 80 % Teilnahme nachgewiesen werden.
Heilpraktiker und Osteopathie
Heilpraktiker werden im Ambulant Premium mit 80 % der Kosten, bis maximal 2.000 Euro pro Versicherungsjahr erstattet. Das ist deutlich mehr als im Komfort-Modul, wo die Heilpraktikererstattung zwar ebenfalls 80 % beträgt, aber auf lediglich 500 Euro jährlich gedeckelt ist. Für Versicherte, die regelmäßig Heilpraktikerbehandlungen in Anspruch nehmen – etwa klassische Homöopathie, Akupunktur, traditionelle chinesische Medizin oder Bachblütentherapie – macht dieser Unterschied im Extremfall bis zu 1.500 Euro pro Jahr aus.
Zusätzlich ist im Ambulant Premium die nichtärztliche Osteopathie explizit und eigenständig geregelt: bis zu 80 % der Kosten für acht Sitzungen à maximal 80 Euro, also insgesamt bis zu 640 Euro pro Versicherungsjahr. Voraussetzung ist, dass die Behandlung durch definierte, in den Tarifbedingungen (Punkt 1.20) genannte Behandler durchgeführt wird. Diese separate Osteopathie-Regelung neben den allgemeinen Heilpraktikerleistungen ist ein Qualitätsmerkmal, das nicht alle PKV-Tarife in dieser Klarheit bieten.
Sehhilfen und LASIK – doppeltes Budget
Für Brillen, Kontaktlinsen und andere Sehhilfen erstattet das Ambulant Premium bis zu 400 Euro innerhalb von zwei Jahren – im Ambulant Komfort sind es nur 250 Euro. Wer hochwertige Gleitsichtgläser, Einstärken-Qualitätsgläser oder Qualitäts-Kontaktlinsen benötigt, spürt den Unterschied bei der Rechnungserstattung deutlich.
Noch markanter ist der Unterschied bei der LASIK-Erstattung: Während das Ambulant Komfort lediglich 500 Euro pro Auge vorsieht, erstattet das Ambulant Premium bis zu 2.000 Euro pro Auge innerhalb von zehn Jahren. Da eine LASIK-Behandlung je nach Klinik und Methode zwischen 800 und 1.500 Euro pro Auge kostet, ist das Ambulant Premium für LASIK-Interessierte die deutlich attraktivere Wahl. Zu beachten: In den ersten drei Versicherungsjahren gelten bei beiden Tarifmodulen Leistungsgrenzen für Sehhilfen und LASIK, um eine gezielte Inanspruchnahme unmittelbar nach Versicherungsabschluss zu verhindern.
Hilfsmittel – offene Liste mit definierten Obergrenzen
Die Hilfsmittelerstattung gilt grundsätzlich in allen ambulanten Tarifmodulen: 100 % bei Hilfsmitteln bis 1.000 Euro, bei Beauftragung des Versicherers mit der Beschaffung oder bei Notfallbeschaffung; 80 % in allen anderen Fällen. Die Tarifbedingungen nennen dabei ausdrücklich und explizit eine breite Palette erstattungsfähiger Hilfsmittel: lebenserhaltende Hilfsmittel, Körperersatzstücke, Hörgeräte, Blindenhund, Allergiker-Bettwäsche, Apps als zertifizierte Medizinprodukte sowie Kommunikationshilfen wie Gebärden-Dolmetscher bei entsprechender Indikation. Bei orthopädischen Schuhen wird ein Eigenanteil von 70 Euro für normales Schuhwerk abgezogen.
Ein wichtiger Hinweis aus den AVB: Hilfsmittel, für die die gesetzliche Pflegepflichtversicherung vorrangig leistungspflichtig ist, werden nicht erstattet. Diese Subsidiaritätsklausel ist inhaltlich sinnvoll (Vermeidung von Doppelleistungen), sollte aber vor Vertragsabschluss bekannt sein. Für einige Hilfsmittel gelten zudem in Euro definierte Höchstgrenzen, die bei Beitragsanpassungen angepasst werden können.
Ambulante Operationen ohne Selbstbehalt
Eine besondere Regelung des Ambulant Premium verdient besondere Beachtung: Bei ambulanten Operationen, die im offiziellen Katalog stationsersetzender Operationen gelistet sind, wird der vereinbarte Selbstbehalt nicht angerechnet. Das bedeutet: Wer eine ambulante Operation am Auge, an den Mandeln, an der Galle oder in anderen standardisierten Eingriffsgebieten vornehmen lässt, die normalerweise stationär durchgeführt werden könnten, zahlt dafür auch bei hohem Selbstbehalt keinen Eigenanteil. Diese Regelung setzt einen klaren Anreiz, die kostengünstigere ambulante Versorgung zu bevorzugen – und belohnt den Versicherten dafür.
Kinderwunschbehandlung – bis 8 Inseminationen und 3 IVF-Maßnahmen
Das Ambulant Premium deckt Kinderwunschbehandlungen ab: bis zu 8 Inseminationen oder 3 IVF-Maßnahmen. Dabei gelten Altersgrenzen und Bedingungen, die in den Tarifbedingungen (Punkt 1.23) detailliert geregelt sind. In den ersten drei Versicherungsjahren ist die Erstattung auf 2.500 Euro begrenzt (Ambulant Komfort: 1.800 €). Wer eine Kinderwunschbehandlung in Betracht zieht, sollte diese Leistung und die genauen Bedingungen vor Vertragsabschluss sorgsam prüfen, da IVF-Kosten je Zyklus erheblich sein können.
Haushaltshilfe, Palliativmedizin und weitere Sonderleistungen
Das Ambulant Premium enthält eine bemerkenswerte Liste weiterer Leistungen, die in dieser Vollständigkeit nicht alle PKV-Tarife bieten. Haushaltshilfe wird mit bis zu 100 %, maximal 6 Wochen pro Versicherungsfall (nicht pro Jahr) erstattet – bei einem maximalen Stundensatz von 15 Euro und 80 Euro pro Tag. Diese Leistung greift nach Krankenhausaufenthalten, ambulanten Operationen oder bei akuten Erkrankungen, wenn die versicherte Person den Haushalt nicht selbst führen kann.
Palliativmedizin und die Versorgung in Hospizen sind versichert, orientiert am GKV-Niveau mit 100 %-Erstattung. Soziotherapie und Frühförderung von Kindern sind explizit in den Tarifbedingungen geregelt. Für Eltern erkrankter Kinder, die bei der Württembergischen versichert sind, gibt es eine pauschale Kinderkranken-Leistung von 200 Euro bei einer Krankschreibung von mindestens 5 Tagen – maximal zweimal pro Jahr. Diese Pauschale ist bewusst eher symbolisch und sollte nicht als Hauptleistung einkalkuliert werden, bietet aber einen zusätzlichen Anreiz für die Mitversicherung von Kindern.
Auch Krankentransporte sind geregelt: bei Notfällen, Dialyse, Strahlen- oder Chemotherapie im Umkreis von 100 km; bei fehlendem geeignetem Krankenhaus auch weiter. Private Krankenfahrten werden bis zu 500 Euro pro Jahr zu 0,30 Euro/km erstattet (Komfort: 300 €/J). Zusätzlich können im Ambulant Premium Wunschverlegungen in ein anderes Krankenhaus erstattet werden, wenn keine Intensivbetreuung notwendig ist.
ℹ️ Hinweis zu den Reha- und Kurleistungen im Ambulant Premium: Stationäre Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationen sind erstattungsfähig, wenn der Versicherer vorab zugesagt hat (wird laut Bedingungen bei medizinischer Notwendigkeit gewährt) und wenn die Anschlussheilbehandlung binnen vier Wochen beginnt. Bei Kuren gilt eine Obergrenze von 3.000 Euro innerhalb von drei Versicherungsjahren – diese Grenze gilt identisch auch im Stationär-Premiumtarif.
Ambulant Premium Hausarzt – wann lohnt die Hausarzt-Variante?
Das Tarifmodul Ambulant Premium Hausarzt (A1H) bietet leistungsidentischen Schutz wie das reguläre Ambulant Premium – mit einer einzigen, aber bedeutsamen Einschränkung: Es gilt das Primärarztprinzip. Behandlungen müssen grundsätzlich über den Haus- oder Primärarzt beginnen. Wer dies nicht einhält und direkt zu einem Facharzt geht, erhält lediglich 70 % Erstattung statt der üblichen 100 %. Für bestimmte Fachrichtungen (etwa Kinder- und Frauenärzte) ist keine Überweisung nötig.
Im Hausarzt-Premiumtarif gilt zudem bei Medikamenten ohne Generikanutung eine Besonderheit: Für die ersten 2.500 Euro Arzneimittelkosten werden lediglich 70 % erstattet – der maximale Eigenanteil durch diese Regelung beträgt also 750 Euro. Wer jedoch auf das preiswertere Generikum zurückgreift, erhält auch in der Hausarztvariante 100 % Erstattung ohne Einschränkung. Das System setzt damit einen klaren ökonomischen Anreiz zur Nutzung von Generika.
Als Gegenleistung für die Hausarztbindung und die Generika-Regelung ist der Monatsbeitrag spürbar günstiger. Für Versicherte, die den Hausarzt ohnehin als erste Anlaufstelle nutzen, seltener direkt zum Spezialisten gehen und bei Medikamenten offen für Generika sind, kann diese Variante eine attraktive Beitragsersparnis bei nahezu identischem Leistungsumfang bieten.
Die stationären und zahnärztlichen Ergänzungsmodule
Das Ambulant Premium-Modul entfaltet sein volles Potenzial in Kombination mit den passenden stationären und zahnärztlichen Modulen. Die sinnvollste Kombination für anspruchsvolle Versicherte ist das Gesamtpaket aus Ambulant Premium + Stationär Premium + Zahn Premium – das entspricht dem höchstmöglichen Leistungsumfang der Württembergischen.
| Bereich | Stationär Kompakt | Stationär Komfort | Stationär Premium |
|---|---|---|---|
| Unterbringung | Mehrbettzimmer | Zweibettzimmer | Einbettzimmer |
| Chefarzt / Wahlarzt | Belegarzt bis GOÄ-Höchstsatz; keine Wahlärzte | Beleg- + Wahlarzt auch über GOÄ-Höchstsatz | Beleg- + Wahlarzt auch über GOÄ-Höchstsatz |
| Komfortleistungen (TV, Telefon, Internet, Verpflegung) | Keine | 100 % | 100 % |
| Stationäre Psychotherapie | 100 % (alle Stufen) | ||
| Rooming-in | Bis 16. Lebensjahr (alle Stufen) | ||
| Ersatz-KHT (Stationär Premium) | – | 30 € / Verzicht Zweibettzimmer; 50 € / Verzicht Wahlarzt | 50 € / Verzicht Einbettzimmer; 20 € / Verzicht Einbett falls kein Einbett verfügbar |
| Stationäre Kurzpflege | – | – | 100 % (nach KH-Aufenthalt oder ambulanter OP) |
| Medizin. sinnvoller Rücktransport aus Ausland | Nur bei med. Notwendigkeit | Nur bei med. Notwendigkeit | Auch bei medizinisch sinnvollen Transporten (z. B. psychologische Gründe) |
| Bergungskosten | bis 15.000 € | ||
| Überführungskosten (Todesfall) | bis 10.000 € | ||
Zahn Premium – die Spitzenstufe für Zahnleistungen
| Leistungsbereich | Zahn Kompakt | Zahn Komfort | Zahn Premium |
|---|---|---|---|
| GOZ / GOÄ Zahn | Bis Höchstsätze | Bis Höchstsätze | Auch über Höchstsätze (max. 5-facher Satz) |
| Zahnbehandlung | 100 % (alle Stufen) | ||
| Zahnprophylaxe (BRE-neutral) | 100 %, bis 300 €/J | 100 %, bis 400 €/J | 100 %, bis 500 €/J |
| Zahnersatz (inkl. Keramikverblendung bis letzter Zahn) | 60 % | 75 % (+5 % Partnerlabor) | 90 % (+5 % Partnerlabor = 95 %) |
| Kieferorthopädie (bis 18. LJ; für Erwachsene: Unfall/Anomalie/kieferchirurgisch) | 60 % (50 % ohne HKP) | 75 % (70 % ohne HKP) | 90 % (70 % ohne HKP) |
| Erstattungsgrenzen Zahn erste Jahre (Zahn Premium) | VJ 1: 1.000 € | VJ 2: 2.000 € | VJ 3: 3.000 € | VJ 4: 4.000 € Gilt für Zahnersatz + KFO zusammen; ab VJ 5: keine Staffelung mehr | ||
| Fahrtkosten nach Zahnbehandlung (mit Betäubung) | 100–300 €/J (Private Fahrt) | 100–300 €/J | 100–300 €/J (bei Fahruntüchtigkeit nach Betäubung/Dämmerschlaf) |
Alle Angaben aus der offiziellen Produktseite wuerttembergische.de/gesundheit/private-krankenversicherung (Stand 2025), dem AVB-Booklet Krankenvollversicherung der Württembergischen Krankenversicherung AG (Stand Januar 2022) und dem detaillierten AVB-Tarifanalyse-Kommentar (Maklerquelle, Stand 2021). KJ = Kalenderjahr; VJ = Versicherungsjahr; BRE = Beitragsrückerstattung; SB = Selbstbehalt; HKP = Heil- und Kostenplan; RB = Rechnungsbetrag; MVZ = Medizinisches Versorgungszentrum.
Selbstbehalt – nur ambulant, mit wichtiger Ausnahme bei ambulanten Operationen
Der Selbstbehalt bei der Württembergischen betrifft ausschließlich den ambulanten Bereich. Stationäre Leistungen und zahnärztliche Leistungen werden ohne Selbstbehalt erstattet, unabhängig davon, wie hoch der ambulante Selbstbehalt gewählt wurde. Für das Ambulant Premium gelten dieselben vier Selbstbehaltstufen wie für alle anderen Ambulant-Module: 0 €, 480 €, 960 € oder 1.440 € pro Kalenderjahr.
Besonderheit im Ambulant Premium: Bei ambulanten Operationen aus dem Katalog stationsersetzender Eingriffe wird der Selbstbehalt nicht angerechnet. Das ist eine signifikante Erleichterung für Versicherte mit hohem Selbstbehalt: Wer sich beispielsweise ambulant am Grauen Star, am Knie oder an der Galle operieren lässt, zahlt trotz 1.440 Euro Jahresselbstbehalt keinen Eigenanteil für diesen Eingriff.
Ebenfalls selbstbehalts- und BRE-neutral: Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen im Rahmen des 1.000-Euro-Jahresbudgets. Das ermöglicht maximale Vorsorge ohne jede Einschränkung bei der Rückerstattung.
| Selbstbehalt ambulant/Jahr | Effekt auf Beitrag und BRE | Geeignet für |
|---|---|---|
| 0 € | Maximale Erstattung; höchster Beitrag; BRE schon bei geringen Leistungen gefährdet | Häufige ambulante Nutzung; chronisch Erkrankte |
| 480 € | Moderate Beitragsreduzierung; BRE-Wahrscheinlichkeit steigt | Guter Kompromiss für die meisten Versicherten |
| 960 € | Spürbar günstigerer Beitrag; BRE-Chance erhöht; Eigenanteil planbar | Gesunde Versicherte mit bewusster Eigenverantwortung |
| 1.440 € | Stärkste Beitragsersparnis; maximale BRE-Chance; hoher Eigenanteil ambulant | Sehr gesunde Versicherte; AG-Zuschuss-Optimierung nur bedingt sinnvoll |
⚠️ Wichtig für Angestellte: Der Arbeitgeberzuschuss zur PKV beträgt 50 % des tatsächlichen Beitrags, maximal ca. 475 Euro/Monat (2026). Wer einen sehr hohen Selbstbehalt wählt, um den Beitrag zu senken, reduziert auch die Basis für den Arbeitgeberzuschuss. In vielen Fällen ist für Angestellte daher ein mittlerer Selbstbehalt (480 oder 960 Euro) rechnerisch sinnvoller als die Maximalstufe.
Beitragsrückerstattung – bis vier Monatsbeiträge automatisch
Das BRE-System der Württembergischen ist in seiner Großzügigkeit eine echte Stärke des Tarifsystems. Bereits nach dem ersten leistungsfreien Kalenderjahr erstattet die Württembergische automatisch zwei Monatsbeiträge zurück – ohne Antrag, ohne Nachweise. Die Rückerstattung steigt dann Jahr für Jahr, bis sie nach fünf Jahren Leistungsfreiheit ihren Höchstwert von vier Monatsbeiträgen erreicht. Dieser Anstieg ist gestaffelt und kumuliert sich mit jedem weiteren leistungsfreien Jahr.
Entscheidend für die Attraktivität des BRE-Systems: Vorsorgeuntersuchungen – also Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, der große Gesundheits-Check-up, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – und die Zahnprophylaxe (PZR) werden ausdrücklich nicht als Leistung gewertet und haben keine Auswirkung auf die Beitragsrückerstattung. Wer also regelmäßig zur Vorsorge geht, sein volles 1.000-Euro-Jahresbudget für Vorsorge und Impfungen nutzt, ansonsten aber keine Arzt- oder Therapierechnungen einreicht, kann gleichzeitig maximale Vorsorge betreiben und trotzdem die volle BRE erhalten.
Wechseloptionen, Optionsrechte und Elternzeit-Regelung
Das Modulwechselsystem der Württembergischen bietet verschiedene Möglichkeiten, den Versicherungsschutz ohne neue Gesundheitsprüfung anzupassen:
Modulwechseloption: Nach dem dritten und fünften Versicherungsjahr können Versicherte bis zum vollendeten 50. Lebensjahr den Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung verbessern. Außerdem besteht ein Wechselrecht beim Wechsel von einer selbstständigen zu einer Angestelltentätigkeit – der Antrag muss dann binnen drei Monaten gestellt werden.
Besonderes Umstellungsrecht: Wer aus beruflichen Gründen – Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Sabbatical oder Teilzeit – den Versicherungsschutz vorübergehend reduziert, hat ein Recht auf Rückkehr in den alten, besseren Schutz: binnen eines Jahres nach dem auslösenden Ereignis (bei Wechsel von Angestellt zu Selbstständig: binnen drei Jahren). Das ist eine wichtige Absicherung gegen dauerhafte Leistungsverluste durch vorübergehende Lebensumstände.
Beitragsfreistellung bei Elternzeit: In den ersten sechs Monaten des Elterngeld-Bezugs wird der Beitrag gestundet – der volle Versicherungsschutz bleibt in dieser Zeit aufrechterhalten, ohne dass Beiträge gezahlt werden müssen. Voraussetzung ist der Nachweis des Elterngeld-Bezugs binnen zwei Monate nach Bezugsbeginn. Diese Regelung gilt nicht, wenn bei Antragstellung bereits eine Schwangerschaft bestand.
Neugeborene: Kinder können ohne Gesundheitsprüfung nachversichert und rückwirkend ab Geburt versichert werden, sofern ein Elternteil mindestens drei Monate Vorversicherungszeit bei der Württembergischen erfüllt hat oder bei Vertragsabschluss die 20. Schwangerschaftswoche noch nicht erreicht war.
ℹ️ Keine Beamtentarife bei der Württembergischen: Die Württembergische Krankenversicherung bietet keine speziellen Beihilfe-Ergänzungstarife für Beamte. Wer Beamter ist oder plant, Beamter zu werden, oder Kinder hat, die verbeamtet werden könnten, sollte dies in der Planung berücksichtigen.
Digitale Services und Allgemeine Vertragsdaten
Die Württembergische bietet ihren PKV-Vollversicherten mehrere digitale und serviceorientierte Mehrwertleistungen. Rechnungen können über das Kundenportal per App hochgeladen werden, die Bearbeitung erfolgt nach Eigenaussage in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Der Notruf-Service unter der Nummer 00 800 81 82 6000 steht 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich kostenfrei zur Verfügung – für Notfälle im In- und Ausland.
Weitere digitale Leistungen umfassen eine Telemedizin-Kooperation (digitale Sprechstunde), den Arzt- und Spezialisten-Vermittlungsdienst BetterDoc, eine Arzneimittelberatung sowie einen Kliniklotsen bei schweren Erkrankungen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre; die ordentliche Kündigung ist mit dreimonatiger Frist möglich. Bei einer Beitragserhöhung von mehr als 5 % besteht ein Sonderkündigungsrecht.
Häufige Fragen zum Württembergischen PKV Ambulant Premium 2026
Was ist der entscheidende Vorteil von Ambulant Premium gegenüber Ambulant Komfort?
Es gibt mehrere wesentliche Unterschiede, aber der wichtigste ist die GOÄ-Erstattung über den Höchstsätzen. Im Ambulant Komfort endet die Erstattungspflicht an der GOÄ-Höchstsatzgrenze; ärztliche Honorare, die darüber liegen (was bei Spezialisten mit Honorarvereinbarung häufig vorkommt), werden nicht erstattet. Im Ambulant Premium werden solche Beträge bei gültiger Honorarvereinbarung vollständig erstattet. Hinzu kommen: Heilmittel zu 100 % ab erster Rechnung (statt 80 % bis 2.500 €), Psychotherapie zu 100 % (statt 80 %), Vorsorgebudget 1.000 € inkl. Reiseschutzimpfungen (statt 500 €), Heilpraktiker bis 2.000 €/VJ (statt 500 €), Osteopathie, höheres LASIK-Budget, und kein Selbstbehalt bei ambulanten Operationen aus dem Stationsersatz-Katalog.
Gilt der Selbstbehalt auch bei teuren ambulanten Operationen?
Nein – das ist eine wichtige Besonderheit des Ambulant Premium. Bei ambulanten Operationen, die im Katalog stationsersetzender Eingriffe gelistet sind (also Operationen, die früher stationär durchgeführt wurden und nun ambulant möglich sind), wird der vereinbarte Selbstbehalt nicht angerechnet. Wer beispielsweise 1.440 Euro Jahresselbstbehalt hat und sich ambulant am Knie operieren lässt, trägt für diese Operation keinen Eigenanteil.
Werden Reiseschutzimpfungen im Ambulant Premium erstattet?
Ja – das ist einer der Unterschiede zum Ambulant Komfort. Im Ambulant Premium sind ausdrücklich auch Impfungen, die aus Anlass einer Auslandsreise durchgeführt werden, im Rahmen des Vorsorgebudgets von 1.000 Euro pro Jahr erstattet. Das umfasst beispielsweise Gelbfieber, Typhus, Hepatitis A und B, Tollwut oder japanische Enzephalitis. Im Ambulant Komfort sind nur STIKO-Standardimpfungen erstattet; Reiseschutzimpfungen müssen dort selbst gezahlt werden.
Wie funktioniert die Psychotherapieerstattung – gibt es eine Sitzungsbegrenzung pro Jahr?
Die Begrenzung im Ambulant Premium von 60 Sitzungen gilt pro Behandlungsfall, nicht pro Kalenderjahr. Wer an einer schweren Depression oder einer Angststörung leidet, die sich über mehrere Jahre erstreckt, hat Anspruch auf 60 Sitzungen für diesen Behandlungsfall. Werden nach 60 Sitzungen weitere Behandlungen als medizinisch notwendig befunden, kann eine Verlängerungszusage beim Versicherer eingeholt werden – die laut Bedingungen bei fortbestehender medizinischer Notwendigkeit erteilt wird. In einem normalen Behandlungsjahr (ca. 25–30 Sitzungen) reichen die 60 Sitzungen also für rund zwei bis drei Jahre.
Kann ich Ambulant Premium mit Stationär Kompakt kombinieren?
Ja, vollständig. Das ist die große Freiheit des Modulsystems: Jedes ambulante Modul ist mit jedem stationären und jedem zahnärztlichen Modul kombinierbar. Wer beispielsweise höchsten ambulanten Schutz mit sparsamem stationären Grundschutz verbinden möchte, kann Ambulant Premium + Stationär Kompakt + Zahn Komfort kombinieren. Oder umgekehrt: Ambulant Komfort + Stationär Premium + Zahn Premium. Die Beitragsberechnung erfolgt immer aus der Summe der gewählten Module.
Gibt es eine Wartezeit im Ambulant Premium der Württembergischen?
Bei Abschluss einer Krankenvollversicherung entfallen die allgemeinen Wartezeiten grundsätzlich. Es gibt jedoch Leistungsgrenzen in den ersten Versicherungsjahren für bestimmte Leistungsbereiche (insbesondere Sehhilfen, LASIK und Zahnersatz/KFO), die gezielt verhindern sollen, dass Versicherte unmittelbar nach Vertragsabschluss für bereits geplante Behandlungen die Versicherung in Anspruch nehmen. Diese Leistungsgrenzen sind tariflich definiert und nach drei bis vier Jahren vollständig aufgehoben.
Württembergische PKV Ambulant Premium – lohnt sich das Upgrade gegenüber Ambulant Komfort?
Der Mehrpreis für Ambulant Premium ist individuell sehr unterschiedlich zu bewerten. Wir berechnen, welche Mehrleistungen für Sie persönlich den Beitragsunterschied rechtfertigen – und vergleichen die Württembergische mit allen relevanten PKV-Anbietern im Markt.
- ✔ Ambulant Premium vs. Komfort: Break-Even-Analyse nach Ihrer Nutzung
- ✔ Optimale Selbstbehalt-Stufe: SB-Break-Even nach BRE + AG-Zuschuss
- ✔ Württembergische Premium-Kombination vs. Mitbewerber-Topangebote
- ✔ Modular: welche Stationär/Zahn-Kombination passt dazu?
- ✔ Kostenlos und unverbindlich
Diese Seite bewerten?
Durchschnittliche Bewertung 4.3 / 5. Anzahl Bewertungen: 21
Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.